Die älteste Besiedlung des Burghügels reicht in das 12. Jahrhundert v. Chr. zurück, als dort eine befestigte Höhensiedlung erbaut wurde. Die wenigen archäologischen Funde aus der römischen Zeit (1. bis 4. Jh. n. Chr.) weisen darauf hin, dass der Burghügel auch damals besiedelt war.

Wahrscheinlich wurde hier bereits im 11. Jahrhundert die erste hölzerne Burg errichtet. Ab dem 12. Jahrhundert war sie Sitz der Feudalherrschaft der Kärntner Herzöge von Spanheim. Als der Siedlung unter der Burg im 13. Jahrhundert die Stadtrechte verliehen wurden, entstand auf dem Burghügel die erste gemauerte Festung, die mit der Stadt mit einer Verteidigungsmauer verbunden war.

Ihr heutiges Aussehen erhielt die Burg bereits zu Zeiten des Herzogs und späteren Kaisers Friedrich III. von Habsburg, nämlich im 15. Jahrhundert. Damals wurde die Festung zu einem großen Teil neu gebaut, die inneren Hoftrakte kamen schrittweise im 16. und 17. Jahrhundert hinzu. Zu jener Zeit diente die Burg als Festung und war zugleich auch Sitz der Krainer Landeshauptmänner.

Im 18. Jahrhundert verlor die Burg ihre ursprüngliche Funktion. So kamen Ideen auf, die Burg abzureißen. Zu Zeiten der Illyrischen Provinzen (1809–1813) wurde die Burg von französischen Soldaten besetzt. Danach wurde die Burg im 19. Jahrhundert als Strafanstalt genutzt. Von Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts dienten die Burgräume als Wohnungen für sozial gefährdete Bürger.

Das ursprüngliche Erscheinungsbild der Burg wurde durch unzählige Umbauten immer wieder geändert. Die Stadt Ljubljana kaufte die Burg im Jahre 1905 vom Staat, doch konnte sie sich keine größeren Renovierungen leisten. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts begannen Vorbereitungen zur umfassenden Erneuerung der Burg, die seit Jahrhunderten das Stadtsymbol ist. Es erfolgte eine öffentliche Ausschreibung für die adäquatesten Lösungen zur erneuten Revitalisierung der Burg.

Die Erneuerung verlief in mehreren Phasen: Untersuchungen, statische Konsolidierung, Rekonstruktion und Revitalisierung. Fachleute des Stadtmuseums Ljubljana und der Anstalt für den Schutz des Kulturerbes Sloweniens waren von Beginn an in dieses Erneuerungsprojekt mit einbezogen. In einer öffentlichen Ausschreibung wurde die Planung an das Architekturbüro Ambient vergeben.

Standort: Lapidarium über der oberen Standseilbahnstation

Öffnungszeiten

Januar, Februar, März und November 10.00–18.00
April, Mai und Oktober 9.00–20.00
Juni, Juli, August und September 9.00–21.00
Dezember 10.00–20.00

Virtuelle Burg

+386 1 232 99 94

+386 41 732 654

virtualni-grad@ljubljanskigrad.si