Die Ausstellung befindet sich in den renovierten Gefängnisräumen unter dem Palas-Saal. Vorgestellt wird das Bauerbe der einstigen Einzelzellen, die in der zweiten Zuchthausphase (1868 - 1895) gebaut wurden, wie auch die Rolle der Burg im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts.

Schon die Räume an sich wirken beengend. Mit den ausgestellten originalen Ausbauelementen in der ersten Einzelzelle (Tür und Gitter) wird der Umfang der anderen Gefängnisbereiche in der Burg angedeutet. Die zweite und dritte Einzelzelle sind der chronologischen Präsentation der Zuchthausphasen gewidmet und zeigen Archivmaterial und Originalgegenstände aus einer der Werkstätten, in denen die Sträflinge Knöpfe aus Knochen herstellten. Die wurden bei archäologischen Untersuchungen in der Burg entdeckt. In der vierten Einzelzelle sind Sträflinge in virtueller Realität (Hologramm) mit Klangkulisse dargestellt. Der Blick auf einen Sträfling durch eine Öffnung in der Tür der Einzelzelle wie auch die angegebenen Sträflingsnamen bringen dem Besucher wirkliche Menschen und ihre Schicksale nahe.

Öffnungszeiten

Januar, Februar, März und November 10.00–18.00
April, Mai und Oktober 9.00–20.00
Juni, Juli, August und September 9.00–21.00
Dezember 10.00–20.00

Virtuelle Burg

+386 1 232 99 94

+386 41 732 654

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